Historie:
NBi – Bodenheimer
Strassenfassenacht von 1985 bis heute …
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1985 |
Letzter Umzug durch den BCV (Bodenheimer-Carneval-Verein
1935 e.V.), widmet sich der Saalfassenacht. |
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1986 |
NBi gegründet aus der Frauenfußgruppe „Die lustigen
Weiber“zur Erhaltung der Bodenheimer Straßenfassenacht , wenige Tage
vor Fassenacht. Die närrische Grundachse ist: Bruni Haub, Änni Riebel,
Margarete Schnabel Käthie Semsey, Annemarie Brüderle, Rosi Russ, Anita
Hagenbach, Eleonore Pries, Änne Oberkehr, sowie als männliche Verstärkung
Peter Darmstadt, Fritz Kraheck und Franz Leber. Die Bahnhofsgaststätte
„Zur Bruni“ wird zum „NBi-Hauptquartier! |
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1986 |
1.provisorischer Umzug mit Bodenheimer Vereinen und
Privatgruppen kaum Zuschauer, wenige Aktive – man war unter sich.
Zugleitung: Bruni Haub und Peter Darmstadt |
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1987 |
Gründung der Bodenheimer Schoppengarde als eigenständiger
Verein zur Verstärkung der Strassenfassenacht. |
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1989 |
Abschluß auf dem neugestalteten Dollesplatz (ehem.
Gemeindegarten) an der neuen Verbandsgemeinde Verwaltung (vorheriger
Abschlussort: altes Rathaus). Norbert Kunze eröffnet erstmals den
Imbissstand. |
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1991 |
Ausfall des Umzuges wegen des Golfkrieges –
ausgerechnet im 5. Jubiläumsjahr! |
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1992 – 1999 |
Zuschauerinteresse und Teilnehmerzahlen steigen von Jahr zu
Jahr. Die NBi wandelt sich zur männlichen Domäne. Auswärtige Gäste und
Mitwirkende nehmen zu. Die Bahnhofgaststätte wird geschlossen und Bruni zieht
weg. Peter Darmstadt und Kurt von der Au sind nun die Zugmarschälle |
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2000 |
Der „Milleniums-Umzug“ sprengt alle bisherigen
Rekorde. Die „magische Grenze“ von 50 Zugnummern wird erreicht.
Zum 1. Mal wurde ein Prägeorden komplett neu entworfen und hergestellt.
Dieter Berg, ein Meenzer Fassenachter, steigt ins Narrenschiff der NBi ein. |
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2001 – 2002 |
Die Umzüge werden als spektakulärer. Mittlerweile zählt der
Bodenheimer Umzug als Geheimtip in der Region. Erstmals ist er der größte
Umzug an der Rheinterrasse zwischen Mainz und Worms! Detlef Galloy und Reinhard
Kiefer, ehem. Meenzer Fassenachter, verstärken das NBi-Team. Trotz
Schneesturm läuft der Zug weiter und die Zuschauer bleiben! |
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2003 |
Wiederum ein Rekordumzug! Es wird eine
Umwandlung in einen eingetragenen Verein erwägt. C. Stillbauer und
Peter Darmstadt, sowie Franz Leber verabschieden sich nach der Kampagne aus
privaten Gründen von der aktiven Mitarbeit. Noch vor der Kampagne 2004 bildet
sich ein „geschäftsführender Vorstand“ mit regelmäßigen
Arbeitssitzungen. Günter Thormann wird zum 2. Zugmarschall gewählt. Folgende
Ämter wurden vergeben:
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2004 |
Trotz erheblicher Kürzung des Gemeindezuschusses konnte die
Qualität und Größe des Umzuges gesteigert werden. Mehr als 4500 Zuschauer und
1000 Mitwirkende lassen Bodenheim Kopf stehen. Der größte Umzug zwischen
Mainz und Worms! Die NBi ist zwar noch kein eingetragener Verein, wird aber
wie einer geführt. Jeder kann mittels Überweisungsträger die Bodenheimer
Fassenacht finanziell fördern.Um den Umzug langfristig zu sichern fand
am 28. November im Weingut D. Leber „Zum Johannisstiftshof“
in der Gaustr.19 die Gründungsversammlung zur Umwandlung in einen eingetragen
Verein statt. Die Gründungsmitglieder waren: |
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2005 |
Die NBi ist als gemeinnütziger Verein vom Amtsgericht Mainz
anerkannt! |
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2006 |
Mit 63 Zugnummern und knapp 1100 Aktiven wurde das
diesjährige Motto: „ 20 Jahre NBi – Fassnachtslindwurm schee wie
nie!“ wörtlich umgesetzt. Über 5000 Zuschauer verwandelten bei,
abermals Kaiserwetter, die Ortsstrassen in ein vierfarbbuntes Spektakel.
Aufgrund der Wagengröße konnte das „Berliner Steuerpiratenschiff“
der Albansbrüder Bodenheim erst später sich dem Zug anschließen. Damit
schossen die ABB´s sprichwörtlich den Vogel ab. Ebenso erstmals meldete der
Plakettenverkäufer „ausverkauft“. 750 Hexen mit Schlüsselanhänger
fanden ihre närrischen Abnehmer. Allen Vorverkaufsstellen und Käufer ein ganz
herzliches DANKE! |
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2007 |
Der 20. Umzug sprengte wieder alle Rekorde! 65 Zugnummern
mit 1350 Aktiven und 6000 Zuschauern ließen praktisch den Ort fast
auseinanderplatzen. Es herrschte förmlich ein närrischer Ausnahmezustand.
Trotz Zugwegverlängerung über die Wormser Straße, hat sich der Zugkopf bei
der Auflösung am Dolles in das Zugende an der Siener-Ecke
„gebissen“. Rekordverdächtig auch das Wetter. Mit + 11 Grad und
Sonnenschein wurde statt Glühwein eher Eistee getrunken. Die Versorgungsstellen
meldeten reißenden Absatz. Auch der Zugplakettenverkauf verlief erfolgreich.
Ca. 850 Stück konnten an den Narr, bzw. an die Närrin gebracht werden. Ein
ganz dickes Danke an alle! Eine besondere Ehrung erfuhr die NBi von den Freunden des
Bodenheimer – Carneval - Vereins
(BCV) am 16. Mai im Rahmen einer kleinen Feier. Für die hervorragende Leistung und Durchführung des
alljährlichen Umzuges am Fassenachtssamstag erhielt Zugmarschall Kurt von der
Au, unter starkem Beifall des Publikums, aus den Händen des 1. Vorsitzenden
Rainer Dietz die Symbolfigur das „BCV-Männchen“. Eine Ehrung die uns sehr stolz macht, wobei
wir bemerken, dass der Umzug von allen teilnehmenden Vereinen, Gruppen und
Privatpersonen, inner und außerhalb der Gemeinde, klein und groß geprägt und
zu dem was er heute darstellt entwickelt wurde. Im Namen allderjenigen nahm
Kurt von der Au diese Auszeichnung, sichtlich gerührt an! |
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2008 |
72 Zugnummern mit 1300 Aktiven, sowie ca. 7000 Zuschauer
zeigen, dass die Bodenheimer Srassenfassenacht immer beliebter wird. Im 2x11
ten Jubiläumsjahr der Gründung der privaten „Närrischen
Bürgerinitiative“ (NBi) präsentierte man einen mit Neuheiten gespickten
Lindwurm. Nicht nur der Zugweg war wegen der Rathaussanierung stark
verändert, auch viele neue Gruppen konnten die Bodenheimer begrüßen! Erstmals
dabei waren: Nieder-Olmer-Carneval Verein 1988 eV., Kerbeverein Ober-Olm, TV
Nierstein (Tanzgruppe „Dance Rotation“), Apres Skihasen
Lörzweiler, SV Klein-Winternheim, die Guggemusiggen „Dambacher
Galgeveggel“ u. „Forlebuzzler Zunft“ und die
Hohbergschnooge vom LCC. |
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2009 |
Der 2x11. Umzug lief wieder am renovierten Rathaus vorbei.
1400 Mitwirkende (neuer Teilnehmer-Rekord) in 66 Zugnummern nahmen trotz
leichten Nieselregen und + 4 Grad, die abermals geänderte Zugstrecke,
fröhlich an und versprühten närrische Begeisterung an die ca. 7000 Zuschauer.
Anschließend bebte der Dolles wieder – nicht zuletzt wegen dem
erstmaligen Auftritt der Guggemusig der
„Meenzer Notequetscher“.
Auch meldete erstmals der Zugplakettenverkauf vor dem Umzug: „
AUSVERKAUFT!“ Insgesamt ein voller Erfolg trotz nicht gerade
gemütlichen Wetters. |
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2010 |
61 Zugnummern mit knapp 1200 Aktiven sind zwar kein neuer
Rekord, jedoch waren die Zuschauer dafür umso mehr nach Bodenheim geströmt.
Über 7500 Narren säumten den leicht gekürzten Zugweg und ließen kaum Lücken
zu! Aufgrund Schneeglätte und Minusgraden wurde die Neckar- u. Kapellenstraße
kurzfristig nach Absprache mit dem Ortsbürgermeister gemieden. Das tat der
Stimmung aber keinen Abbruch. Bei der anschließenden Narrenparty auf dem
Dolles ging dann die Post ab. Dafür sorgten u.a. die „Meenzer
Nodequetscher“ und die „Dambacher Galgeveggel“ einer tollen
Guggemussig aus Mühlhausen bei Heilbronn. |
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2011 |
Im 25. Jubilaeumsjahr des Vereins feierte selbst Petrus
froehlich mit. Bei sagenhaften 11 Grad und Sonnenschein pur platzte die
Gemeinde foermlich auseinander. 9000 Zuschauer erlebten einen
„Traumumzug“ mit 1200 Teilnehmern in 61 Zugnummern. 8 Musikkapellen,
darunter 3 Guggemussigge (Noodequetscher,Galgeveggel und Kloppberggugger).
Eine weitere Neuerung wurde ebenfalls sehr gut aufgenommen. Das Gesangsduo
„Hester & Frank“ heizte auf dem Dolles die Narrenschar
kraeftig ein. Mehrmals musste Nachschub an den Essenstaenden geordert werden. Der Zugplakettenverkauf
meldete ebenfalls „Ausverkauft“. 1000 Zugplaketten fanden ihre
Abnehmer, ebenfalls ein neuer Rekord! |
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2012 |
„Die NBi das ist der Kracher, zum 25. Mal die
Umzugsmacher!“ Unter diesem Motto feierten 1250 Zugteilnehmer mit ca.
5500 närrischen Zuschauern den diesjährigen Umzug. 55 Zugnummern mit
erstmaligen Gästen aus Bad Mergentheim (Fahnenschwinger) und Trebur
(Schwarzbachtrommler) ließen den Ort in einen Ausnahmezustand verwandeln. Auf
der Narrenparty heizten Hester & Frank, besser bekannt als „TWO
TICKETS“ , nochmals die Narren richtig ein. Wieder wurden 1000
Zugplaketten an das närrische Volk gebracht und der nächste Umzug ist
garantiert gesichert-auch Dank dem Wettergott, der Gnade walten ließ und
seine Schleusen geschlossen hielt. Einziger Wermutstropfen war eine kollapierte
Frau, die vor dem Umzug am alten Rathaus notfallversorgt werden musste, und
der Zug 45 Minuten blockiert war. |
Zugweg-Variationen:
In den
ersten beiden Jahren war der Aufstellungsort im Neubaugebiet jenseits der
Bahnlinie am Setzerweg, bzw. Rheinallee. Im 2. Jahr schlossen sich während der
Überquerung des damals noch vorhandenen Bahnübergangs die Schranken und
teilten den Zug minutenlang auseinander. Ab diesem Zeitpunkt stellte sich der
Zug zunächst an der Sport- und Festhalle, bzw. später, auf der Mainzer Straße
auf.
In den Anfangsjahren zog der Lindwurm sich auch durch die Kapellenstraße und das
Oberdorf. Beide Variationen entpuppten sich jedoch als wenig zuschauerträchtig
und wurden wieder verworfen. Heute geht der Zug nur durch den historischen
Ortskern.
Der
Zugweg bis 2006:
Mainzer Strasse – Schönborner Hof – Obergasse - Zwerchgasse
– Rathausstraße – Jahnstrasse – Mainzer Strasse –
Gartenstrasse - Rheinstrasse – Pfarrgasse – Langgasse –
Gaustrasse – Dollesplatz. (Weglänge ca. 2 km)
Der neue Zugweg ab 2007:
Mainzer
Strasse – Schönborner Hof – Obergasse - Zwerchgasse – Rathausstrasse – Jahnstrasse
– Mainzer Strasse – Wormser Strasse – Rheinstrasse –
Pfarrgasse – Langgasse -
Gaustrasse – Dollesplatz. (Weglänge: ca. 2,5 km)
Der geänderte und erweiterte Zugweg 2008
(Rathaussanierung):
Mainzer
Strasse – Schönborner Hof – Obergasse – Gaustr. –
Langgasse – Pfarrgasse – Kapellenstr.- Mühlstr.- Wormser Str.
– Mainzer Str. – Gartenstr. – Rheinstr. – Pfarrgasse
– Langgasse – Gaustr. – Dolles. (Weglänge ca. 3,5 km)
Der Zugweg 2009:
Mainzer
Str. – Schönbornplatz – Obergasse – Zwerchgasse –
Jahnstr. – Mainzer Str. – Wormser Str. – Neckarstr. –
Kapellenstr. - Rheinstr.- Pfarrgasse
– Langgasse – Gaustr. – Dolles. (Weglänge ca. 3,5 km).
Abschlussfete
und Prämierung:
In den Jahren bis 1988 war das alte Rathaus der Endpunkt des Zuges und aus dem
Erker im 1. Stock wurden die närrischen Gesetze verkündet. Seit Umbau des
Gemeindegartens und Modernisierung des Dollesplatzes 1989 findet diese
Abschusskundgebung am heutigen Innenhof der Verbandsgemeinde am sogenannten
„Dolles“ statt Alle Zugteilnehmer und viele Zuschauer treffen sich
zum Stelldichein des Frohsinns und feiern bei Speis und Trank mit den
Zugteilnehmer nach dem Zugende. Programmdarbietungen, ob spontan oder
angemeldet, versetzen die Massen in Trance. Die anschließenden
Preisverleihungen für den schönsten Wagen, die schönste Fußgruppe, die schönste
Einzelmaske, oder das schönste Haus und, und, und… ist dann der Höhepunkt
der Veranstaltung, denn jeder gibt sich viel Mühe und erhofft sich einen
solchen Pokals, bzw. Preises in den Händen zu halten. Bei der Bewertung der
einzelnen Kategorien hält sich die NBi jedoch ganz bewusst im Hintergrund. Zum
einen ist jeder NBi´ler in der Organisation und Sicherheit voll im Einsatz, und
zudem besteht die Jury ausschließlich aus Pressevertretern und öffentliche Persönlichkeiten.
Die Geschichte der NBI ab 2005